dieser beitrag wurde verfasst in: deutsch (ger/deu/de)
künstler: Ferdinand Grosshardt
titel: Pigalle
jahr: 1950/51 ausgeführt. 2013 abgelöst, 2014 teilweise neu montiert
+: Teile des Mosaiks wurden anlässlich des Umbaus des Hauses Schwert 2014 und der damit verbundenen Schliessung abgenommen. Ein grösseres Fragment wurde im Foyersääli des bis 2023 bestehenden Kinos Stüssihof neu angebracht.
Anders als in der Presse oder Literatur teilweise beschrieben, wurde das Mosaik weder ganz gerettet noch in die benachbarte Weinstube übertragen. Letzteres liess sich aus Platzgründen nicht machen. Auch konnte das Mosaik aufgrund der beschränkten Ressourcen und des extrem engen Zeitbudgets nicht besonders sorgfältig abgenommen werden. Edi Stöcklis Tochter Zoe Stähli investierte zusammen mit Freunden viele Stunden, um ihr Fragment wieder instand zu stellen. Hanspeter Diggelmann, der die Rettung initiiert hatte, liess zwei Fragmente professionell restaurieren.
Ein weiterer Mythos ist derjenige der Herstellung durch eine Kunstgewerbeschulklasse respektive durch einen Tessiner Künstler. Der Schöpfer des Mosaiks war ein damals mindestens lokal bekannter Werbegrafiker, der tatsächlich später in Ascona für das dortige Puppentheater arbeitete.



