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künstler/in: Maria Geroe-Toblertitel: Die Weberjahr: 1937–38adresse: Ciba AG, Basel, Schweiz
+: Wirkteppich; Wolle, Leinen; 153x227 cm. 1997 im Besitz der Ciba-Geigy AG, Basel, Inv.-Nr. 179)
«Im Sommer 1937 erhielt Maria Geroe-Tobler von der chemischen Industrie in Basel den Auftrag, vier Wandteppiche für die Landesausstellung 1939 zu weben. Es sollten Arbeitsbereiche der chemischen Industrie nach alten Vorbildern dargestellt werden. Die Künstlerin verwendete für ihre Werke immer naturgefärbte Wolle. Für die «Basler»-Teppiche musste sie die rohe Wolle einschicken und bekam diese chemisch gefärbt zurück. Maria Geroe-Tobler freute sich sehr über den Grossauftrag, obwohl sie sich in ihrer künstlerischen Freiheit stark eingeschränkt fühlte. Als 'interessante Zwischenstation' bezeichnete denn auch ein Kritiker diese Arbeiten, als 'den zögernden Versuch — für eine der Poesie heute doch sehr wenig holden Wirklichkeit — ein poetisches Symbol zu finden'.» (Studer-Geisser 1997, S. 133)
«'In einem Brief vom 17. August 1937 berichtete die Künstlerin [an ihre Schwester Berta Bächler-Tobler]: 'Liebes, am Samstag hatte es sich entschieden in Basel, dass ich den grossen Auftrag der chem. Fabriken, die "Ciba" an der Spitze, bekäme, es wurde mir mit Telegramm, Telefon und Expressbrief mitgeteilt, und nächste Woche kommt Herr Direktor Wilhelm hieher, um alles nochmals zu besprechen. […]' Die Künstlerin konnte aus diesem ersten Grossauftrag nur drei Teppiche ausführen. Erst 1938 erfolgte ein weiterer Auftrag für die Vereinigte Schweizerische Rheinsalinen AG, Schweizerhalle […].
